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Die Bengalkatze



Die Bengalkatze ist eine relativ junge Katzenrasse, die aus der Kreuzung der asiatischen Leopardkatze
und einer amerikanischen Hauskatze entstanden ist.

Der Name Bengal wurde von der lateinischen Bezeichnung der Leopardkatzen (Felis bengalensis)
abgeleitet.

Bereits in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts begann Jean Mill (Covina, Südkalifornien) mit der
Zucht dieser liebenswerten Rasse.

Durch jahrelange Selektion wurden in dieser Katzenrasse ein freundliches, sanftes und anhängliches
Temperament mit dem wilden Aussehen: die Zeichnung wie Tupfen bzw. Rosetten, ein heller bis weisser
Bauch, ein elastischer und muskulöser Körperbau, grosse Augen und kleine, gerundete Ohren etc.
miteinander vereint.

Bengalkatzen sind von mittlerer Grösse, Kater 5-8 kg und Katzen 3-6 kg.

Die ersten 3 Generationen dieser Hybridrasse sind als Filials oder auch Foundationkatzen bekannt und

werden nach der entsprechenden Generation mit F1, F2 oder F3 bezeichnet.

Als Zahmkatze sind die Bengalen erst ab der 4. Generation anerkannt, die als SBT (stud book tradition)
bezeichnet werden.

Die Kater der ersten 3 Generationen sind in der Regel nicht fruchtbar und daher sorgen ausschliesslich
die weiblichen Katzen für die Weitervererbung der Attribute der asiatischen Leopardkatze.

Die Bengalkatzen sind inzwischen von vielen Katzenklubs und Organisationen anerkannt und können
dort auch registriert werden (ACFA, TICA, CCA, ACF, FIFe, GCCF).

Die folgenden Farben sind als Ausstellungsfarben und damit für den Championstatus anerkannt:
Brown bzw. Black Spotted Tabby, Brown (black) Marbled Tabby, Seal Sepia Spotted Tabby, Seal Sepia
Marbled Tabby, Seal Mink Spotted Tabby, Seal Mink Marbled Tabby, Seal Spotted Lynx Point and
Seal Marbled Lynx Point.
Seit 2005 ist auch Silber in einigen Organisationen als anerkannte Farbe dazugekommen.

Die meisten Bengalkatzen sind im Gegensatz zu vielen anderen Katzenrassen dem Wasser sehr zugetan.
Sie lieben fliessendes Wasser und es scheint ihnen nicht viel auszumachen nass zu werden. Manche gehen
sogar mit unter die Dusche oder in die Badewanne.

Bengalen sind extrem neugierige, intelligente und aktive Katzen. Auch sollte man ihre Feinfühligkeit
nicht unterschätzen. In dieser Hinsicht sind sie sicherlich anspruchsvoller als viele andere Rassekatzen.
Man sollte immer Neuigkeiten für sie zu entdecken parat haben , damit sie sich nicht langweilen und
deprimiert werden.

Falls man häufig von zu Hause abwesend ist (Berufstätigkeit etc.), kann es daher sinnvoll sein einen
ebenso aktiven Spielkameraden für ihren Bengalen zu halten.

Die Bengalkatze braucht sehr viel Zuwendung vom Menschen und ist extrem anhänglich. Daher kann es
auch einmal vorkommen das sie eifersüchtg wird, wenn z.B. ein Kind oder anderes Tier etc. mehr
Zuwendung bekommt als sie. Das kann sich gelegentlich in Depression und Unzufriedenheit äussern.

Man sollte sich daher genau bewusst machen auf was man sich einlässt, wenn man sich für diese
wunderschöne und anspruchsvolle Rasse entscheidet.

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